சullivans Island auf Sullivan Island: Der vergessene Kampf – Sand und Sumpf, die die amerikanische Unabhängigkeit bewahrten
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Schlacht von Sullivan’s Island: Eine Geschichte, in der Sand und Sümpfe in der Amerikanischen Revolution siegten
Am 28. Juni 1776, während Thomas Jefferson und der Fünferausschuss in Philadelphia gerade den ersten Entwurf der Unabhängigkeitserklärung vorlegten, rückten britische Kriegsschiffe und Tausende Soldaten auf Sullivan’s Island vor, das vor dem Hafeneingang von Charleston in South Carolina liegt.
Die heftige Schlacht an diesem Tag wurde zu einem der wichtigsten Wendepunkte in der frühen Phase des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Weitgehend unerfahrene Kolonialtruppen schlugen die britischen Kräfte entscheidend. Dieser Sieg bewahrte nicht nur Charleston vor einer Besetzung, sondern stärkte in einer kritischen Kriegsphase auch den Kampfgeist der Amerikaner erheblich.
Sullivan’s Island aus Satellitenperspektive nach 250 Jahren
Auf einer Aufnahme, die der NASA-Satellit Landsat 9 am 3. Juni 2026 machte, ist die geografische Struktur von Sullivan’s Island bis heute weitgehend unverändert. Vor 250 Jahren gab es zwar weder Straßen noch moderne Gebäude, doch diese Sandstrände, Salzwiesen und die allgemeine Form der Insel dürften schon damals sehr ähnlich gewesen sein.
Fort Moultrie: Ein Wall aus Palmenholz
An der Südspitze der Insel wurde zum Schutz der Hafeneinfahrt Fort Sullivan aus Palmetto-Stämmen (Palmenholz) errichtet. Diese Festung, die überwiegend von versklavten Menschen gebaut wurde, war zum Zeitpunkt der Schlacht noch nicht vollständig fertiggestellt. Dennoch verfügte sie über 16 Fuß breite, mit Sand gefüllte Wälle und 31 Kanonen.
Als die britischen Kriegsschiffe Tausende Kanonenkugeln abfeuerten, hätten die natürliche Festigkeit und Elastizität des Palmenholzes diese „wie Seeschwämme“ aufgenommen, schrieb Festungskommandant Colonel William Moultrie in seinen Memoiren. Das sumpfige Gelände im Inneren des Forts sog einschlagende Geschosse sofort auf. Kugeln, die im Sand einschlugen, vergruben sich, sodass die meisten nicht explodierten.
Ein Sieg dank Geografie
Nördlich der Insel planten die Briten, über den Breach Inlet zu Fuß überzusetzen. Sie gingen davon aus, dass das Wasser bei Ebbe nur 18 Zoll tief sei. Tatsächlich jedoch lag die Tiefe bei über 7 Fuß. Dadurch konnten sie nur in kleinen Gruppen in flachen Booten angreifen. 800 Kolonialsoldaten und Catawba-Krieger, die sich hinter Erdwällen verschanzten, schlugen sie mühelos zurück.
Auf der Seeseite konzentrierten die Kolonisten ihre knappe Munition auf das Schiff des britischen Kommandeurs Sir Peter Parker. Das Schiff wurde schwer beschädigt, und 40 Männer wurden getötet. Nach zehn Stunden Kampf zogen sich die Briten zurück.
„Eine solche vernichtende Niederlage haben wir in unserem Leben noch nie erlebt“, notierte ein Matrose der Royal Navy.
Ein Symbol, das in der Geschichte blieb
Nach der Schlacht wurde Fort Sullivan in „Fort Moultrie“ umbenannt. Die Palmetto-Palme, die als Symbol des kolonialen Widerstands galt, ist bis heute auf dem Staatssiegel von South Carolina zu sehen. Sechs Tage nach diesem Sieg, am 4. Juli 1776, wurde in Philadelphia die Unabhängigkeitserklärung angenommen.
Bildnachweis: NASA Earth Observatory / Landsat 9
Historische Daten: U.S. National Park Service, historische Archive von South Carolina
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